New York, diese faszinierende, glitzernde Stadt, die niemals schläft. Auch wenn du nur für ein paar Tage im Big Apple bist: Es gibt ein paar Dinge, die du auf jeden Fall gemacht haben musst. Hier meine Highlights.

1. New York von oben bewundern

Wie kann man sich einen besseren Überblick über die Stadt verschaffen, als bei einem Blick von ganz oben. New York hat dabei einiges an Auswahl zu bieten. Wer es klassisch mag, fährt mit dem Fahrstuhl auf die Aussichtsplattformen von Empire State Building oder Rockefeller Center. Beide haben ihre Vorteile: Das Empire State Building liegt in Midtown und bietet nach Süden und Norden schöne Ausblicke.

Vom Rockefeller Center aus ist der Central Park nicht mehr weit, den man von hier besonders gut sehen kann. Und ein weiterer Vorteil: Beim Blick nach Downtown hast du das altehrwürdige Empire State Building gleich mit im Blick. Beim Bau des Gebäudes in den 1930-er Jahren ist hier übrigens eines der bekanntesten Bilder der Stadt entstanden: die Mittagspause auf einem Wolkenkratzer.

Den spektakulärsten Blick gibt es sicherlich ganz oben auf einem von New Yorks neuen Wahrzeichen, dem Freedom Tower. Das One World Observatory bietet von der Aussichtsplattform auf 380 Metern Höhe atemberaubende Ausblicke auf Manhatten. Und wer noch höher hinaus möchte und etwas Geld investieren kann, der lässt beim Helikopter-Rundflug über Manhatten die Stadt auf sich wirken.

Wer davon immer noch nicht genug hat, kann den Blick auf die Stadt auch in einer der zahlreichen Rooftop-Bars genießen. Und auch viele Hotels haben Dachterassen mit spektakulären Ausblicken über Manhatten – teilweise sogar mit Pool. Dieses Glück hatten wir zum Beispiel im Indigo Lower East Side.

2. Zur Freiheitsstatue rausfahren

Das Wahrzeichen von New York: die Freiheitsstatue
Das Wahrzeichen von New York: die Freiheitsstatue

Die Freiheitsstatue ist ein, wenn nicht sogar DAS Symbol von New York City. Für viele Auswanderer war sie einer der ersten Eindrücke ihrer neuen Heimat. Und auch heute noch wacht sie über die Stadt. Wer die langen Schlangen vermeiden möchte, kann auf einer (kostenlosen) Fahrt mit der Staten Island Ferry einen Blick auf Miss Liberty werfen. Näher ran kommt man mit Statue Cruises. Die Überfahrt dauert eine halbe Stunde und du kannst so lange auf der Insel bleiben, wie du möchtest. Auf dem Rückweg hält das Schiff noch beim Einwanderermuseum auf Ellis Island, ein weiterer lohnender Stopp.

3. Über eine Brücke spazieren

Von der Brooklyn Bridge hast du einen perfekten Blick auf die Skyline
Von der Brooklyn Bridge hast du einen perfekten Blick auf die Skyline

Manhatten ist eine Insel und über Brücken und Tunnel mit den übrigen Stadtteilen und dem auf der anderen Seite des Hudson River gelegenen New Jersey verbunden. Die berühmteste Brücke ist die Brooklyn Bridge, die zwingend in jedes New York-Programm gehört. Wer das Bauwerk in Ruhe genießen möchte, läuft am besten schon frühmorgens über den East River rüber nach Brooklyn. Aber nicht nur die Broolyn Bridge lohnt sich. Wer etwas weiter nördlich über die Williamsburg Bridge spaziert, landet mitten einem von New Yorks angesagtesten Stadtvierteln, in Williamsburg.

4. Im Central Park durchatmen

Romantisch: ein Spaziergang durch den verschneiten Central Park
Romantisch: ein Spaziergang durch den verschneiten Central Park

Was wäre New York ohne seine grüne Lunge, den Central Park. Diese Oase mitten in der Stadt ist nicht nur am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel für die Stadtbewohner. Der Central Park ist eigentlich immer einen Besuch wert. Romantisch verschneit im Winter, wenn man auf der Eisfläche im Süden Schlittschuhlaufen kann – und natürlich erst recht im Sommer, wenn es sich bei den schwülen Temperaturen in der Stadt kaum noch aushalten lässt.

Im Central Park ist außerdem immer etwas los: Straßenkünstler und Jogger, Alt-Hippies und John Lennon-Fans an den Strawberry Fields und auch die New Yorker Geschäftsleute der umliegenden Büros machen hier sehr gerne ihre Mittagspause. Du kanst auf dem See Boot fahren oder mit den Kindern in den Zoo gehen. Und mit dem Metropolitan Museum of Art liegt außerdem eines von New Yorks bekanntesten und lohnenswertesten Museen direkt im Park.

5. Durchs Village schlendern

In Little Italy findest du viele italienische Restaurants
In Little Italy findest du viele italienische Restaurants

New York und Dorf? Das passt eigentlich gar nicht zusammen. Und doch kommt in Manhattens Villages etwas Kleinstadtatmosphäre auf. Am bekanntesten ist das New Yorker Greenwich Village, aber auch das West und East Village sind lohende Ziele für einenn Stadtspaziergang. Ob Shoppen in Soho, Streetart im East Village, ein italienisches Abendessen in Little Italy oder ein kurzer Abstecher nach Chinatown oder ins angesagte Bar- und Club-Viertel Meatpacking District.

6. Ein Musical anschauen

Das glitzernde Stadt- und Theaterzentrum: der Times Square
Das glitzernde Stadt- und Theaterzentrum: der Times Square

Ein weiteres Stichwort, das fast jedem spontan zu New York einfällt, ist der Broadway. Die Straße zieht sich von Süden nach Norden durch die Stadt und ist als einzige Achse nicht gradlinieg angelegt. Der berühmte Theater District, den alle mit den Namen verbinden, liegt aber rund um den Times Square. Hier brodelt das Leben, glitzern die Leuchtreklametafeln um die Wette und versteht auch der Letzte, warum es heißt, dass diese Stadt niemals schläft.

Hier am Broadway spielen alle bekannten Musicals – und mindestens eins sollte man sich während seiner Zeit im Big Apple auf jeden Fall ansehen. Egal ob die Klassiker wie „Phantom der Oper“, „Cats“ und „König der Löwen“ oder das aktuell total angesagte „Hamilton“. Wer vor Ort ist, spontan und nicht unbedingt auf eine bestimmte Show festgelegt, kann am TKTS-Verkaufsschalter am Times Square Karten für den jeweiligen Tag zum  halben Preis bekommen. Aber Achtung: Die Schlangen sind lang. Wer auf spezielle Karten hofft, sollte pünktlich da sein.

7. Ins Museum gehen

Weltweit für seine Architektur bekannt: das Solomon R. Guggenheim Museum
Weltweit für seine Architektur bekannt: das Solomon R. Guggenheim Museum

New York ist ein Mekka für Museumsliebhaber und hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Vor allem einige der Kunstmuseen haben einen Ruf von Weltrang und sind nicht nur bei schlechtem Wetter ein Must-See für die Tage im Big Apple. Wobei du für Häuser wie das Metropolitan Museum of Art (oder einfach kurz: The Met), das auch für seine Architektur berühmte Solomon R. Guggenheim Museum oder das Museum of Modern Art (MoMA) unbedingt genug Zeit einplanen solltest.

Und auch das National September 11 Memorial and Museum am Ground Zero, das American Museum of Natural History oder das New Museum of Contemporary Art sind einen Besuch wert. Da der Eintritt oft nicht ganz günstig ist, bieten viele Museen an bestimmten Wochentagen reduzierte Eintritte an oder sind dann sogar ganz kostenlos.

8. Fremde Länder entdecken

Eintauchen in die chinesische Kultur in Chinatown
Eintauchen in die chinesische Kultur in Chinatown

Mitten in New York fremde Länder entdecken? Das geht ziemlich einfach! Nicht umsonst wird die Stadt als Schmelztiegel bezeichnet und ist eine bunte Mischung aus verschiedenen Kulturen und Nationalitäten. Einst von Niederländern gegründet, war und ist die Stadt am East River Sehnsuchtsziel für Einwanderer aus aller Welt.

So leben heute allein in Queens Menschen aus über 150 Nationen. Ob bekannte Communities wie Little Italy und Chinatown mitten in Manhatten oder Little Odessa auf Coney Island: Wer die Stadt erkundet, wird immer wieder auf Einflüsse aus fremden Ländern stoßen, kann italienische Pasta genießen oder auf den asiatischen Märkten in Downtown stöbern und einkaufen gehen. Und was steht mehr für all diese Länder als die UNO, die in New York ihren Hauptsitz hat und besichtigt werden kann.

9. Raus aus Manhatten

In Williamsburg versteckt sich an vielen Ecken tolle Streetart-Kunst
In Williamsburg versteckt sich an vielen Ecken tolle Streetart-Kunst

New York ist aber nicht nur Manhatten und hat auch jenseits der bekannten Insel einiges zu bieten. Wer sich ein bisschen Zeit für die Stadt nimmt, sollte unbedingt einen Abstecher nach Brooklyn einplanen. Egal ob der Ausblick auf die Skyline von der Brooklyn Heights Esplanade, ein Bummel durch die historischen Gassen mit den hübschen Backsteinhäusern im Brooklyn Heights Historic District oder die kreative Atmosphäre in DUMBO, dieser Abstecher lohnt sich auf jeden Fall.

Wer noch Zeit hat, hängt gleich einen Ausflug nach Williamsburg dran, das mittlerweile schwer angesagte Viertel auf der anderen Flussseite, wo die Mieten inzwischen locker mit Manhatten mithalten können. Kein Wunder, hat das Stadtviertel mit seinen kleinen Läden und netten Cafés rund um die Bedford Avenue, den Märkten und Streetart-Werken an fast jeder Ecke auf jeden Fall Charme.

10. Ans Meer fahren

Auch im Winter ein lohnendes Ziel: der Strand von Coney Island
Auch im Winter ein lohnendes Ziel: der Strand von Coney Island

Mitten in Manhatten ist es nur schwer vorstellbar, aber New York liegt tatsächlich direkt am Meer. Und so ist vor allem im Sommer ein Ausflug an den Atlantik Pflichtprogramm. Einen Strandspaziergang kannst du aber natürlich auch im Winter machen. Wem die Fahrt bis nach Long Island zu weit ist oder das Publikum zu exklusiv, der steigt einfach mitten in der Stadt in die U-Bahn und nach einer knappen Stunde direkt am Wasser wieder aus. Meine zwei Lieblingsstrände sind Coney Island und Rockaway Beach. Wem der Trubel rund um die Vergnügungsparks von Coney Island zu viel ist, der findet am Rockaway Beach in Queens etwas mehr Ruhe und direkt vor New York den größten Stadtstrand der USA. Also nichts wie raus und ab ans Meer!

New York ist definitiv kein günstiges Reiseziel. Wie du trotzdem im Big Apple Urlaub machenn kannst, ohne dass du die Reisekasse sprengst, verrate ich dir in meinem Artikel „New York: 7 Spartipps für den Big Apple“.

Autor

Willkommen bei My happy Places! Ich bin Britta, Journalistin, lebe in Hamburg und liebe es, zu reisen. Hier nehme ich dich mit zu meinen Lieblingsorten rund um die Welt. Viel Spaß!

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